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Das Hauptproblem an Content-Curation und wie Du diese Probleme in den Griff bekommst.

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Das Hauptproblem an Content-Curation:

Das Hauptproblem an Content-Curation ist in der Regel, dass du auf die verlinkten Zielseiten keinen Einfluss nehmen kannst.

Was ich damit sagen möchte ist folgendes:

Sobald du deine zusammengetragenen Inhalte an deine Interessenten “vermittelst“, indem du einen Link zu der betreffenden Webseite teilst, hast du im ersten Schritt zunächst gar nichts davon.

Du vermittelst den Besucher an eine externe Seite & nur einer profitiert direkt davon:

Der jeweilige Seitenbetreiber!

Dies ist gleichzeitig auch das Hauptproblem an Content-Curation:
Du wirst für die Mühe deiner Recherche nicht (direkt) vergütet.

Der verlinkte Seitenbetreiber erhält neue Besucher von dir und kann seine eingeblendete Werbung direkt monetarisieren.

Doch ganz so schlimm ist es nicht: Denn auch dein Interessent wird froh darüber sein, dass du den Link zu diesen tollen Informationen mit ihm geteilt hast.

Er hatte schließlich seinen Nutzen. Alles dank dir!

Stelle dir dieses Modell nun nochmal mit Bezug zu unserem Museums-Kurator aus dem ersten Artikel zum Thema "Content-Curation" vor.

Wenn du diesen Beitrag noch nicht gelesen haben solltest, dann findest du diesen inkl. Definition nochmal hier:

Was ist Content-Curation & wie Du von kuratierten Inhalten profitierst >>

Meinst du denn wirklich der Museumskurator würde sich die Arbeit der Führung machen, wenn er hierfür nicht vergütet werden würde oder das Museum nicht wenigstens den Eintrittspreis erhält?

Sicherlich nicht! Der Kunde zahlt, bevor er eine Leistung erhält.

Dies mag ja im Falle eines Museums funktionieren, in unserem Fall (des Internet-Marketing) kannst Du diese Idee hingegen vergessen.

Niemals wird ein Kunde dir auch nur einen Cent dafür zahlen, dass du ihm erstklassige Informationen zusammensuchst und ihm diese zur Verfügung stellst.

Wenn es gut läuft erhältst Du hierfür allenfalls ein gut gemeintes “Dankeschön“ von deinem Interessenten.

Doch wie sieht nun die Lösung aus? Keine Sorge, denn es gibt sie:

Die Content-Curation-Technik in der Praxis:

Wenn du diesen Weg des Infomarketings (ohne zusätzliche Software) beschreiten möchtest, um noch effizienter arbeiten zu können, so solltest du prinzipiell auch bereit dazu sein (im ersten Schritt) Traffic zu verschenken!

Du solltest jedoch unbedingt darauf achten, dass alle von dir geteilten Inhalte bevorzugt von der gleichen Quelle stammen! (Max. 2-3)

Warum werde ich später noch genauer erklären!

Wenn Du gelungene Inhalte mit deinen Interessenten teilst, so solltest du zudem unbedingt betonen, dass du erstklassige Informationen für diese Interessenten gefunden hast, welche durchaus für mehrere Menschen dieses besonderen Kreises interessant sein könnten.

Der Leser wird dies sicherlich eher zur Kenntnis nehmen als einfach nur ein geteilter, nackter Link zu irgendeiner Webseite! Du hast deine Informationen sorgsam ausgewählt und dies kommt so auch unmissverständlich beim Interessenten an.

Merke: Einen nackten Link (ohne Text) klickt auch niemand.

Wenn du diesen Vorgang beibehältst, wird dir die Dankbarkeit deines Interessenten mit der Zeit spürbar erhöht. Er muss einfach anerkennen, dass er dank dir bereits sehr viel nützliches gelernt hat.

Gebe dich bei deinen Empfehlungen unbedingt freundschaftlich.

Wenn dann irgendwann der Tag gekommen ist an dem du eine eigene Verkaufsseite verlinkst (oder auch die eines Partners), so wird die Kaufquote aufgrund dieser entstandenen Dankbarkeit sicherlich weitaus besser ausfallen.

Merke: Wer immer selbstlos Inhalte teilt, dem verzeiht man auch eher mal dein ein- oder anderen Post in eigener Sache.

Die "vorbereitenden" Informationen dieser anderen Seitenbetreiber haben dir zudem den Weg geebnet!

Der Interessent hat nun durch die Inhalte anderer Seitenbetreiber das notwendige Wissen, um verstehen zu können, warum er dieses Produkt benötigt oder warum es sinnvoll für ihn ist.

Dieses Vorgehen ist eher dann zu empfehlen, wenn dir vor allem die Zeit dazu fehlen sollte diese Inhalte selbst zu verfassen.

Sollten Du in deinen Social-Media-Kanälen nicht mindestens 2 mal die Woche Informationen zur Verfügung stellen, so wirst du durch deine fehlende Präsenz sehr schnell von deinen Interessenten wieder vergessen. Achte also auch unbedingt auf diesen Mindestintervall.

Tipp: Mit der Zeit solltest du dir hingegen zum Ziel setzen mindestens einen Artikel die Woche selbst zu verfassen bzw. ein Video selbst aufzunehmen und auf deinen Kanälen zu promoten.

So hast du den perfekten Mix aus eigenen Inhalten und der Inhalte anderer Autoren.

Du kannst diese Technik sogar weiter optimieren:

Sobald du deine Interessenten ein paar mal kostenlos an einen externen Seitenbetreiber vermittelt hast, so solltest du nun zudem unbedingt auf diesen Autor zugehen und ihm den Sachverhalt schildern.

Beschreibe ihm dein selbstloses Vorgehen, dass du seine Inhalte zudem sehr gelungen findest und gerne auch in Zukunft dessen Inhalte promovieren möchtest.

Er wird definitiv nichts dagegen haben!

Doch auch er wird verstehen müssen, dass es nicht in deinem Sinne sein kann auf Dauer immer nur kostenlosen Traffic und ohne jede Gegenleistung zu vermitteln.

Frage daher nach einer Möglichkeit deine eigene Werbung auf seiner Seite einzubinden. Beispielsweise zu einem deiner eigenen Produkte.

Alternativ kann auch er deine Inhalte in seinen Kanälen teilen und dir ebenso frischen Traffic zurücksenden. Auch dies ist ein absolut gängiges Vorgehen.

So profitieren dann beide.

Sollte der jeweilige Partner sich nicht an einer Kooperation beteiligen wollen, dann suche dir einfach einen anderen Autor bzw. Seitenbetreiber.

Davon gibt es zum Glück auch noch genügend andere, die wissen wie man erfolgreiche Kooperationen schließt.

Scheust Du den direkten Kontakt zu anderen Seitenbetreibern?

Solltest du hingegen das direkte Gespräch oder auch diese Art der Kooperation scheuen, so empfehle ich dir dies mittels einer Software direkt zu umgehen und durch die Anwendung dieser Software sofort nach dem Teilen von fremden Inhalten profitieren zu können.

Und zwar von allen Links die du mit deinen Interessenten teilst, auch von denen zu den Inhalten anderer Autoren und Seiten.

Ich hoffe dir hat dieser Artikel dabei geholfen das Hauptproblem an Content-Curation zu verstehen und einen ersten Lösungsansatz hierfür zu erkennen.

Doch dazu später mehr, im nächsten Netz.Café

Bis dahin verbleibe ich herzlichst,
Andreas Stahnke

Autor dieses Beitrags: Andreas Stahnke

Andreas Stahnke entwickelt Marketing-Konzepte und Softwaretools. Einzigartig und anders verhelfen diese Lösungen zu mehr Kontakt und zu mehr Geschäft.

Er hat bereits mehrere Prodkukte erfolgreich in den Markt eingeführt.

Am liebsten vermittelt er sein Wissen bei einer entspannten Tasse Kaffee mit Milch und 2 Stück Zucker.
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