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Der häufigste Fehler mit Content-Curation, den Du unbedingt vermeiden musst und warum!

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Heute erhielt ich eine Nachricht von Tim in meinem Support-Center, der (verständlicher weise) Angst davor hat durch die Verwendung der Content-Curation-Technik schlechter durch Google & Co gelistet zu werden.

Doch sein Schreiben trug schon grundlegend ein so großes Missverständnis in sich, dass ich nicht umher kam diesen Blogpost zur Aufklärung für alle meine Leser zu verfassen.

Doch hier zunächst die Nachricht von Tim:

“Hallo Andi, ich möchte gerne die Content-Curation-Technik für mein eigenes Geschäft einsetzen.

Allerdings habe ich Angst davor die Inhalte fremder Autoren einfach so auf meiner Webseite einzufügen.

Mir ist mal zu Ohren gekommen, dass man abgestraft wird durch die Suchmaschinen, wenn die gleichen Inhalte bereits irgendwo im Netz zu finden sind.

Kannst Du hierzu vielleicht mal einen Artikel schreiben der etwas Licht ins Dunkel bringt? Mein Dank ist Dir jetzt schon sicher!

Lieben Gruß aus Hamburg. Tim“

An dieser Stelle nochmal Danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung, Tim

Das Wichtigste zu aller erst:

Bereits in seinem Satz: “Allerdings habe ich Angst davor die Inhalte fremder Autoren einfach so auf meiner Webseite einzufügen.“ liegt ein ganz gravierendes Missverständnis vor, dass unbedingt sofort geklärt und bereinigt werden muss:

Der häufigste Fehler bei der Content-Curation:


Der häufigste Fehler bei der Anwendung von Content-Curation ist es die Inhalte anderer Autoren in die eigenen Webseiten zu kopieren!

Das ist Diebstahl und hat ausdrücklich nichts mit seriöser Anwendung der Content-Curation-Technik zu tun.

Ganz im Gegenteil: Dieses Vorgehen führt früher oder später in der Regel auch zu rechtlichen Problemen (aufgrund von Copyright-Verletzungen) mit dem ursprünglichen Autor!

Merke: Kopiere nie, wirklich niemals vorhandene Inhalte aus dem Internet auf deine eigenen Webseiten.

Dies kann gravierendere Folgen haben, als Dir heute vielleicht bewusst ist.

Worum es bei der Content-Curation-Technik geht ist, wie bereits in vorherigen Artikeln ausdrücklich erklärt, das Zusammentragen nutzenswerter Informationen für die eigene Zielgruppe, deine Interessenten.

“Zusammentragen“ bedeutet in diesem Zusammenhang darbieten, zeigen, darauf aufmerksam machen, jedoch niemals in Form von Copy und Paste, sondern eher durch setzen von Verlinkungen zu den nutzenswerten Informationen anderer!

Beispiel: Eigener Blog.

Nehmen wir an Du betreibst einen eigenen Blog zum Thema Abnehmen.

Du hättest nun prinzipiell drei Möglichkeiten diesen Blog mit Inhalten zum Thema Abnehmen zu füllen.

Der erste Weg wäre (fälschlich angenommen) durch kopieren und einfügen toller Inhalte mit hohem Mehrwert in den eigenen Blog, sozusagen als eigens erstellter Beiträg.

Mach diesen Fehler bloß nicht! Never, ever!

Denn du würdest neben dem genannten etwaigem Rechtsproblem auch ein weiteres Problem mit Google-, Yahoo- und wahrscheinlich mit allen anderen Suchmaschinen bekommen.

Das Problem an doppelten Inhalten und die Auswirkungen auf Suchmaschinen


Merke: Suchmaschinen sind nicht dumm!

Die Suchmaschinen haben ein sehr ausgetüfteltes Verfahren entwickelt um herauszufinden ob ein Beitrag von jemand anderem geklaut wurde oder nicht.

Dazu vergleicht die Suchmaschine alle bereits gelisteten Seiten eines Themenfeldes mit dem gerade neu gefundenen Beitrag (beispielsweise auf deiner Webseite).

Sollte die Suchmaschine dabei auf Textpassagen oder sogar auf komplette Texte aufmerksam werden, welche bereits auf anderen Seiten veröffentlicht wurden, so wird deine Seite sofort aus dem Index gestrichen.

Dieser Beitrag wird also niemals auf den Suchergebnisseiten angezeigt, selbst wenn ein potentieller Interessent exakt nach diesen Inhalten suchen sollte:

Ablauf-Deindexierung-Doppelter-Inhalt

Selbst wenn ein Interessent genau nach dem Titel dieses speziellen Beitrages und sogar inkl. deiner Domain in der Suchzeile suchen sollte, wird der Beitrag niemals also in den Suchergebnissen zu finden sein!

Der Beitrag wird schlicht weg ignoriert, als ob es diesen gar nicht geben würde!

Doch die Folgen von “Doppeltem Content“ oder zu deutsch auch “Doppeltem Inhalt“ sind noch viel schlimmer:

Eine Suchmaschine wertet auch deine Haupt-Domain ab, sollte ein Beitrag bzw. zu viele Beiträge aufgrund von doppeltem Inhalt aus dem Index geflogen sein.

So könnte es sogar passieren, dass deine Domain selbst dann nicht auf Seite 1 der Suchergebnisse angezeigt wird, wenn der Suchende exakt nach dem Namen deiner Domain suchen sollte.

Also bei mir beispielsweise direkt nach “Netzcafé“ oder sogar “Netz.Cafe“

Der Supergau für jeden Internet Marketer.

Sollte es sogar mehrfach passieren, dass auf deiner Domain doppelter Inhalt gefunden wurde, so ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass deine Webseite aufgrund “mangelnder Qualität“ komplett aus dem Index entfernt wird.

Das gilt es also um jeden Preis zu vermeiden.

Wie Content-Curation richtig angewendet wird um doppelten Content zu vermeiden.


Eine zweite Möglichkeit Inhalte in den eigenen Blog oder die eigene Webseite einzupflegen wäre, alle Inhalte selbst (neu) zu verfassen.

Auch wenn dieses Vorgehen sicherlich der eigentlichen Grundidee eines jeden Blog entspricht: Mit Content-Curation hat dies wiederum auch nichts mehr zu tun.

Genau der damit einhergehende Arbeits-Aufwand soll ja durch die Content-Curation-Technik vermieden werden.

Also das Recherchieren, das Verfassen eines eigenen Textes, das Formatieren und Veröffentlichen.

Kommt also hier, aufgrund der genannten Gegebenheiten auch nicht in Frage.

Die dritte Möglichkeit wäre hingegen:

Das Verfassen eines kurzen Teasers, einer Art verbaler Vorschau, welche dem Besucher deines “Beitrags“ erklärt, was der Interessent von diesem Thema erwarten darf, wo seine Vorteile liegen und warum der Artikel eines anderen Autors extrem lesenswert ist.

Sodann verlinkt man diesen Beitrag, der auf einer fremden Domain gelagert ist.

Das dieses Vorgehen zu einer Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings führt ist zwar auch eher unwahrscheinlich, da dein Beitrag somit einfach zu kurz ist und zu wenig direkten Mehrwert liefert um wirklich gut gelistet zu werden.

Andererseits ist Content-Curation auch eher ein Instrument, welches sich eher am Nutzen der eigenen Interessenten orientiert, als am Ranking der eigenen Beiträge in den Suchmaschinen.

Denn deinen Interessenten ist eigentlich total egal woher die guten Infos stammen. Ob nun aus deiner Feder oder der eines fremden Autors.

Du warst es jedoch, dem Interessent diesen super Beitrag, wenn auch aus einer anderen Quelle mit gutem Inhalt gezeigt und zur Verfügung gestellt hat.

Darin liegt der eigentliche Nutzen.

Profitipp: Es gibt noch einen anderen Weg, um die Inhalte einer anderen Webseite visuell auf der eigenen Webseite zu implementieren ohne wegen doppeltem Inhalt abgestraft zu werden.

Das Einbetten einer fremden Webseite im sogenanntem “iFrame“.

Bei dieser Technik wird ein Fenster auf der eigenen Webseite eingebunden, in dem nahezu jede erdenkliche, auch andere Webseite geöffnet werden kann.

Die Besonderheit hierbei:

Die Inhalte werden immer aktuell, also noch im Moment der Betrachtung durch einen Interessenten bei der jeweilig eingebundenen Seite abgerufen und dargestellt.

Aufgrund der Programmierung eines solchen iFrames erkennen Suchmaschinen zudem, dass es sich nicht um kopierte Inhalte handelt, sondern um Inhalte die aus einer anderen Domain sozusagen “live“ geholt und dargestellt werden sollen.

iFrame Beispiel für kuratierte Inhalte
in diesem Fall mal meine eigene Seite vom Netz.Cafe
(Der Beitrag geht unter dem iFrame weiter)

Man macht sich so verlinkte Inhalte nicht “zu eigen“ da nichts kopiert wird, sondern diese Funktion eher einer Art Streamingtechnik ähnelt.

Also keine Inhalte anderer Autoren im eigenen Blog speichern, sondern besser verlinken oder "iFramen".

Nebeninfo: Jedes mal, wenn Du ein YoutubeVideo in die eigene Webseite einbaust, wird die gleiche Technik verwendet. Das Video liegt dabei immer auf Youtube, wird aber dennoch auf der eigenen Webseite dargestellt und abgespielt.

Explizit zu diesem Thema gab es noch einen anderen Artikel, welchen Du hier nochmal finden kannst. 

Fremde Videos für die eigene Inhalts-Kuration nutzen. Ist das eigentlich erlaubt? >>

Wenn Du dich dafür Interessierst, wie Du einen iFrame mit einer x-beliebigen Webseite als Inhalt in deine eigene Webseite einbetten kannst, dann könnte kann dir auch der folgene Artikel zum Thema hier weiterhelfen:

Anleitung iFrame per HTML-Code in eigene Webseite einbinden >>

Wenn Du sonst noch Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel hast, dann schreib sie mir auch gerne in die Kommentare oder hinterlasse mir eine Nachricht auf der Netz.Cafe - Facebook Seite

http://Facebook.com/Netz.Cafe

Ansonsten sag ich mal bis zum nächsten Netz.Café Marketing-Artikel.

Herzlichst,

Andreas Stahnke

Autor dieses Beitrags: Andreas Stahnke

Andreas Stahnke entwickelt Marketing-Konzepte und Softwaretools. Einzigartig und anders verhelfen diese Lösungen zu mehr Kontakt und zu mehr Geschäft.

Er hat bereits mehrere Prodkukte erfolgreich in den Markt eingeführt.

Am liebsten vermittelt er sein Wissen bei einer entspannten Tasse Kaffee mit Milch und 2 Stück Zucker.
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